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Die Stadt Nový Bor

Wir finden die Stadt im Norden Böhmens im Lausitzer Gebirge am Fuße des Berges Klíč. Schon der Name selbst duftet nach Harz und Kiefernwald (Bor-Kiefernwald). Das Prädikat  „nový-neu“ gehört mit Recht zu ihr, denn mit ihren 250 Jahren kann sie nicht gegen die viel älteren Städte der Umgebung wie Česká Lípa, Cvikov oder Jablonné v Podještědí antreten.
Am 26. Februar 1757 erteilte die Kaiserin Maria Theresia der kleinen Gemeinde Heyda (die Rechtschreibung bekam erst später die feste Form Haida) auf Antrag des Besitzers der Domäne Sloup (Bürgstein) Graf Joseph Kinský, der damals hohe Funktionen in Staat und Land bekleidete, das Stadtrecht. Das Städtchen gehörte in der österreichischen Monarchie zu den kleinsten, denen dieses Privilegium zuerkannt wurde. Noch im September desselben Jahres fertigte Graf Kinský für die ihm unterstellte Stadt eine öffentliche Urkunde aus, in der er den Umfang an Rechten, Freiheiten und Pflichten konkretisierte, die für die Stadt künftig gelten sollten.
Graf Kinský unterstützte seine Stadt auch deshalb, weil sie auf dem Handelsweg von Prag nach Deutschland an der kaiserlichen Landstraße Prag – Rumburk lag (hundert Jahre später führte hier die Eisenbahn entlang). In der Stadt errichtete er einen Getreidespeicher, der heute als Rathaus dient. Auch dieses Gebäude hat seine Geschichte – es blickt auf  250 Jahre Existenz zurück. Der Nachfolger des Grafen beteiligte sich auch an der Ausstattung der Kirche Mariä Himmelfahrt – er kaufte die wertvolle Orgel aus der aufgelösten Prager Kirche St. Karl Borromäus, die bis heute Stolz der hiesigen Kirche ist.
Ein anderes häufig genutztes Prädikat – Stadt des Glases – trifft gewiss den Charakter von Nový Bor. Von Anfang an war die Stadt untrennbar mit der Glasproduktion, vor allem der Veredelung  durch Malerei, Gravur und Schliff, sowie dem Export verbunden. Direkt am Marktplatz sind die Häuser Friedrich Egermanns, des Unternehmers und Erfinders der roten Lasur, der sein ganzes Leben dem Glas widmete. Viele bedeutende Besucher kamen seinetwegen, wie aus dem im Glasmuseum verwahrten Gästebuch mit ihren Unterschriften zu ersehen ist.
Die stürmische Entwicklung der Stadt, die durch den wachsenden Handel mit Glas und die beginnende Produktion hervorgerufen wurde, wirkte sich auch auf das benachbarte Dorf Arnultovice aus.  Dessen Verschmelzung mit der Stadt Bor ging eine umfangreiche planmäßige Bautätigkeit voraus. Kleine Häuschen, eingebettet in das Grün der Gärten, dienten sowohl zum Wohnen als auch zur Veredelung des Glases in Heimarbeit. In der Stadt entstand eine umfangreiche gesellschaftliche und technische Infrastruktur auf relativ hohem Niveau: Wasserleitung, Kanalisation, ein origineller Waldfriedhof, ein eigenes Elektrizitätswerk mit Heizhaus,  Kino, Theater, Hotel, Postamt, Bank und Glasgewerbeschule – das meiste davon dient in der ursprünglichen oder modernisierter Form bis heute. Von ihren Auslandsreisen brachten die Glasmacher seltene fremdartige Gehölze und Bäume in ihre Heimatstadt mit. Deshalb finden Sie hier ausgewachsene Tulpenbäume, Ginkgobäume  (Ginkgo biloba), viele verschiedenfarbige Eichenarten, Ebereschen, Nadelbäume und Magnolien.
Eine Rarität der Stadt ist der Waldfriedhof, der 1909 direkt in einem Waldstück angelegt wurde, der erste seiner Art im damaligen Österreich-Ungarn. Zwischen den ausgewachsenen Bäumen befinden sich die Gräber und Grabmale der alten Glasmacherfamilien. In den Monaten Mai und Juni blühen hier die Rhododendronbüsche und der Friedhof verwandelt sich so in einen weitläufigen blühenden Garten. Auf dem Waldfriedhof finden wir auch sieben Gräber hingerichteter Teilnehmer der Meuterei von Rumburk 1918. Die Hinrichtungsstätte ist kurz hinter der Friedhofsmauer.
Das 1999 neu rekonstruierte Glasmuseum mit seinen einzigartigen Sammlungen präsentiert eine ständige Ausstellung über die Entwicklung der Glasproduktion im Gebiet Nový Bor. Erwähnenswert ist die Kirche Mariä Himmelfahrt am zentralen Platz, ein künstlerisch und technisch bedeutsames Denkmal. An der T. G. Masaryk Straße im Haus Nr. 45 befindet sich ein kostbarer Saal mit Deckenmalerei aus der Werkstatt  Josef Navrátils, der heute als Konzert- und Ausstellungsraum dient.
Wegen der Umgebung kommen Erholungssuchende im Sommer wie im Winter in die Stadt. Beliebt sind vor allem die traditionellen Sportarten, Wandern in der schönen Landschaft auf den vielen markierten Wegen, Skilaufen, Radwandern oder Wettkämpfe im Orientierungslauf. Das ganze Jahr über kann die Sporthalle genutzt werden, in den Sommermonaten das Freibad, die Tennis- und Volleyballplätze.

Auch die unmittelbare Umgebung Nový Bors hat den Besuchern viele Attraktionen zu bieten: das Freibad in malerischer Natur in Sloup, das Skigebiet in Polevsko mit Skilifts und Langlaufloipen, die Felsenburg Sloup, die einzigartige Schöpfung der Natur Panská skála (orgelförmiger Basaltfelsen) in Prácheň, die Rabenfelsen zwischen Radvanec und Nový Bor und nicht zuletzt das Naturschutzgebiet des Berges Klíč (Kleis) mit dem steinernen Meer, auf dessen Gipfel seit 1993 alljährlich ein Winterzelten stattfindet.

Interessantes in der Umgebung von Nový Bor

NATURDENKMÄLER UND ATTRAKTIONEN

Klíč (Kleis) – ein steiler Phonolithkegel (760 m), der unweit von Svor die umgebenden Erhebungen deutlich überragt und dessen Felsplattform am Gipfel einen erstklassigen Panoramablick auf das Lausitzer Gebirge ermöglicht.

Údolí samoty (Tal der Einsamkeit) – ein 2 km langes bewaldetes Tal, das sich am West- und Nordwestabhang des Berges Hroudy (Balleberg) zwischen Cvikov und Radvanec erstreckt

Skála smrti (Todesfelsen) – ein früher Rittersprung genannter Felsen, der im Schatten der Bäume verborgen am rechten Ufer der Svitávka steht, etwa 1,5 km südlich des Zentrums von Kunratice bei Cvikov und in der Nähe einer Siedlung, die früher Müllerloch hieß.

Havraní skály (Rabenfelsen) -  eine Gruppe von sieben Sandstein-Felstürmen, die aus einem kleineren etwa 300 m langen und 1 km nördlich von Radvanec und 2 km östlich von Nový Bor gelegenen Sandstein-Felsrücken herausragt.

Cikánská jeskyně (Zigeunerhöhle) - das felsige Tal mit den Höhlen wurde durch den hiesigen Bergverein am Ende des 19. Jahrhunderts touristisch erschlossen und heute führt hier der blau markierte Wanderweg von Sloup zum Gasthaus Zu den sieben Zwergen.

Samuelova jeskyně (Samuel Höhle) – künstlich in einem Sandsteinmassiv ausgehöhlt, welches eine kleine Anhöhe über dem Südrand von Sloup überragt. Ein ursprünglich Spitziger Stein genannter Felsen mit Höhle, der am einfachsten von Sloup aus über einen Seitenhang oder von einer Weggabelung südlich des Aussichtspunktes Na Stráži (Auf Wache) zu erreichen ist.

Modlivý důl (Betgraben) – ein rund 1 km langes romantisches Felsental, tief eingeschnitten in die Sandsteine unter den Bergen Slavíček und Tisový vrch am Nordostrand von Svojkov.

Slavíček – ein markanter Basaltberg (535 m), der steil aus dem niedriger gelegenen Sandsteinplateau etwa 1,5 km südöstlich von Sloup herausragt.

Dutý kámen (Hohler Stein) -

Na Stráži (Auf Wache) – ein hoher Felsvorsprung  (354 m), der 500 m südlich von Sloup steil in das Tal des Dobranov Baches abfällt.

Panská skála (Herrenhausfelsen) - Basaltanhöhe (597 m), die sich klar über das umgebende Bergplateau bei Prácheň am Ostrand von Kamenický Šenov erhebt. Das ganze Gebilde erinnert an die Pfeifen einer Orgel und wird deshalb auch oft Orgel genannt. Unter dem Felsen befindet sich in einer Grube, die durch den Basaltabbau entstand, ein kleiner durch Regenwasser gespeister See.

Křížový vrch (Kreuzberg) -  (563 m) bildet den Abschluss eines markanten Bergrückens, der sich von Jedlová (Tannenberg) in Richtung Norden bis an Jiřetín (St. Georgenthal) heran erstreckt. Der Rücken wurde früher Holá lada (Schwarzbrache) oder Kraví hora (Kuhberg) genannt.

Luž (Lausche) – ein markanter Phonolithberg, der etwa 1,5 km nördlich von Horní Světlá (Ober Lichtenwalde) liegt, mit 793 m die höchste Erhebung im Lausitzer Gebirge ist und erstmalig 1538 als Spitzberg erwähnt wurde.

Talsperre Naděje – für den Antrieb der Brettsäge und der Hammermühle in Hammer 1938 unter dem Suchý vrch (Dürrberg) im tiefen bewaldeten Tal des Hammerbachs errichtet.

Waldbühne – liegt in einer flachen Felssenke am südöstlichen Fuß des Sandstein-Felsvorsprungs Na Stráži, etwa 0,5 km südlich von Sloup.

Burg Svojkov – Reste der Burg Svojkov stehen auf einer kleinen bewaldeten Anhöhe (399 m) im ehemaligen Schlosspark am Westrand von Svojkov

Klučky – ein langgestreckter Bergrücken (höchster Punkt 642 m) Richtung Südwest-Nordost zwischen den Gemeinden Prácheň und Polevsko. In der Nähe des markierten Kammwegs treten mehrere Felsen aus kristallisiertem Basalt mit senkrecht oder zufällig angeordneten Säulen hervor.

Konopáč – Über dem Bahnhof Jedlová und nördlich des einsamen Gehöfts Nová Huť, direkt an der Bezirksgrenze, zieht sich ein langgezogener Sandsteinrücken hin, der drei wenig hervorstechende Gipfel hat: den felsigen Konopáč (676 m), die unauffällige Erhebung Jelení skála (Hirschfelsen 665 m) in der Mitte und den kegelförmigen Stožec (Schöber 662 m) im Osten. Zuweilen wird der ganze Rücken bzw. nur der Felsen des Konopáč selbst als Jelení skála bezeichnet.

Ledová jeskyně (Eisgrotte) – sie befindet sich hoch am Nordhang des Suchý vrch, etwa 1 km nordwestlich von Hamr bei Naděje und zirka 5,5 km nördlich von Cvikov. Der Eisschmuck ist im zeitigen Früjahr am reichsten, wenn der Schnee taut und das meiste kalte Wasser in die Höhle eindringt, während im Sommer oft nur noch Eis am Boden übrig ist.

Milštejn (Mühlstein) – ein Felsmassiv (535 m) am südwestlichen Hang des Suchý vrch, etwa 1,5 km westlich der Siedlung Naděje und 3,5 km nördlich von Cvikov, bestehend aus stark verquarztem, harten und porösen quaderförmigem Sandstein der  Březno - Schichtenfolge. Einst stand auf ihm die wahrscheinlich im 14. Jahrhundert errichtete Burg Milštejn.

Ortel – ein 553,9 m hoher Berg rund 3,5 km südlich von Cvikov und 1,5 km nordöstlich der Gemeinde Lindava. Seine mächtige glockenförmige Kuppe aus Trachyt  erhebt sich ziemlich einsam über die umgebenden Kreidesandsteine.

Schwefelquelle - Knapp 10 km nördlich von Svor, unweit der Weggabelung "Zum Jan" zwischen Nová Huť und Horní Světlá, befindet sich inmitten der Wälder, nur wenige -zig Meter von der Straße entfernt, dicht am Hammerbach ein flacher Pfuhl mit etwa 2 m Durchmesser und einer starken Quelle schwefelhaltigen Wassers .

Steinbruch von Skalice – der auffällige kegelförmige Skalický vrch (Langenauer Berg, 484 m), der sich unmittelbar über der Gemeinde Skalice bei Česká Lípa erhebt, wurde durch Verwitterung aus dem umgebenden Kreide-Mineral  gleichmäßig gekörnter hellgelber Sandsteine der Březno-Schichtenfolge herauspräpariert. Der Sandsteinuntergrund des Skalický vrch im Tal der Šporka tritt in der hohen Wand des ehemaligen Steinbruchs zu Tage.

Stožec (Schöber) - Etwa 5 km nördlich von Svor und 1,5 km von Nová Huť erhebt sich westlich vom Schöbersattel an der Straße l/9 der Stožec (im Volksmund Šébr, 662 m), der östlichste der Gipfel des Rückens des Konopáč (Jelení kameny) – ein gleichförmiger Basaltkegel, der von lichtem Buchenwald bewachsen ist.

KULTURDENKMÄLER

Felsenburg und Einsiedelei Sloup – (Tel.: 487 753 583   , www.hradsloup.cz) Die Burg befindet sich unweit von Nový Bor in der Gemeinde Sloup v Čechách. Es ist eine auf einem Sandsteinturm Ende des 13., Anfang des 14. Jahrhunderts  errichtete mittelalterliche Felsenburg, die später in eine Einsiedelei umgewandelt wurde.

Burg Bezděz – (Tel.: 487 873 131, 606 649 807, www.pametihodnosti.cz) Sie ist eine im 13. Jahrhundert errichtete und in ihrer gotischen Form erhaltene Königsburg, beim Dorf Bezděz, 10 km entfernt von Doksy in Richtung Mladá Boleslav, von Nový Bor beträgt die Entfernung 40 km.

Schloss Lemberk – (Tel.: 487 762 305, www.szlemberk.xf.cz) Vorläufer des heutigen frühbarocken Schlosses war eine Mitte des 13. Jahrhunderts gegründete Burg. Den Herren von Lemberk gehörte die Burg bis zum Ende des 14. Jahrhunderts, während der Hussitenkriege wechselten die Besitzer jedoch häufig. Mit dem Umbau zu einem Renaissanceschloss verlor die Burg ihr frühgotisches Aussehen, der älteste erhaltene Teil ist der Hauptturm. Anfang des 17. Jahrhunderts wurde ein zweites Stockwerk aufgesetzt und mit rechteckförmigen Sgraffiti bedeckt. In den Jahren 1660-80 wurde das Schloss in die heutige Barockform mit reicher Stuckverzierung umgebaut.

Schloss Zákupy – (Tel.: 487 857 278, www.zakupy.cz) Eine ehemalige gotische Feste wurde in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts zu dem heutigen Renaissanceschloss mit weitläufigem Schlosspark umgebaut.

Burg und Schloss Frýdlant – (Tel.: 482 312 130, www.pametihodnosti.cz) Die Burg auf dem vorspringenden Basaltfelsen über dem Fluss Smědá wird von einem zylindrischen gotischen Turm dominiert. Die Anfänge der Burg reichen in die Mitte des 13. Jahrhunderts zurück, als sie die hier seit 1014 stehende hölzerne Feste ablöste. Die ursprüngliche Burg wurde im 16. Jahrhundert durch ein Renaissanceschloss erweitert.

Schloss Sychrov – (Tel.: 482 416 011, www.zamek-sychrov.cz) Das neugotische Schloss diente dem aus Frankreich stammenden Fürstengeschlecht der Rohan als Residenz. Es gehört zu den jüngsten denkmalgeschützten Objekten in der Tschechischen Republik.

Jablonné v Podještědí – (www.jablonnevp.cz) ist ein kleines malerisches Städtchen, das 30 km westlich von Liberec am Fuße des Lausitzer Gebirges liegt. Stadt und Umgebung sind reich an historischen Bauten, Naturschönheiten und touristischen Attraktionen. Jablonné gehört zu den ältesten Städten in Nordböhmen und ist mit dem Gründungsjahr 1249 die älteste Stadt im Gebiet Česká Lípa. Sie profitierte von der günstigen Lage an der Handelsroute Lausitz. Ihre Bedeutung wird durch die seit 1300 hier ansässige Münze unterstrichen.  Sie finden hier einen Rest der ehemaligen Marienkirche – die frühgotische Friedhofskapelle St. Wolfgang, die heute als Trauerhalle genutzt wird. Innerhalb der Stadtmauern stand ursprünglich ein Dominikanerkloster mit der Kirche St. Laurentius, das um das Jahr 1252 von Zdislava gegründet wurde, deren Gebeine hier ruhen. Die gegenwärtige Basilika minor des hl. Laurentius und der hl. Zdislava gehört zu den bedeutendsten Barockdenkmälern der ganzen Gegend. Am Stadtrand wurde in den Jahren 1562-72 das Schloss Neufalkenburg errichtet, neue Besitzer haben es im Rokokostil umgebaut und heute dient es als Kinderheim.

 

TECHNISCHE DENKMÄLER

Glasmuseum in Nový Bor – (nám. Míru 105, Nový Bor 47301, Tel.: 487 726 196) Ständige Ausstellung zur Geschichte und Entwicklung der Glasfertigung in der Region.

Glasmuseum in Kamenický Šenov – (Osvobození 69, Kamenický Šenov 47114, Tel.: 487 767 206, muzeumskla@tiscali.cz)  Ständige Ausstellung gravierten und geschliffenen Glases und von Kristall - Hängeleuchten.

Feuerwehrmuseum in Nový Oldřichov – (Tel.:  487 767 304  , 487 767 561  , 487 767 227  , 724 215 869  ) Technisches Museum der Feuerwehrtechnik mit Exponaten aus dem 18. Jahrhundert. Besichtigungstermine können Sie unter den angegebenen Telefonnummern vereinbaren.

Museumseisenbahn Česká Kamenice-Kamenický Šenov – (Klub přátel lokálky, o.s., Nádražní 575, Kamenický Šenov 47114, Tel.: 603 854 273  , 732 824 177  , www.kpl.cz) Der Klub der Lokalbahnfreunde bietet das ganze Jahr über Fahrten mit Sonderzügen auf der Museumsstrecke an.


Ausflugstipps
Das Touristen-Informationszentrum hat für Sie einige interessante Ausflugstipps vorbereitet. Sie stellen selbstverständlich nur eine kleine Kostprobe dessen dar, was man in Nový Bor und seiner Umgebung besuchen und erleben kann. Wir würden uns freuen, wenn Sie persönlich ins Informationszentrum kämen, so dass wir Ihnen Orte genau nach Ihren Vorstellungen empfehlen können. Wir werden uns bemühen, Sie mit einem maßgeschneiderten Ausflug maximal zufrieden zu stellen.

Wir wünschen Ihnen eine schöne, erlebnisreiche Zeit in unserer malerischen Landschaft...

Trasse Nr. 1

Von Nový Bor nach Sloup – 8 km

 

Nový Bor, Marktplatz nám. Míru (rote Wegmarkierung) – Sloup unter der Burg 4 km (blaue Markierung) – Zigeunergrund 5km – kleine Zigeunerhöhle – große Zigeunerhöhle – Zu den sieben Zwergen 6,5 km – Waldbühne 7 km – Sloup Schloss 8 km

 

Beschreibung der Trasse:

Vom Marktplatz in Nový Bor gehen wir auf dem rot markierten Weg durch die Stadt zur Jiráskova Gasse, Umspannstation und Löschwasserbecken, dann durch einen Kiefernwald und zu einem Ortsteil von Janov hinab, den Weg auf eine kleine Anhöhe hinauf und auf dem Fuhrweg an neu gebauten Einfamilienhäusern vorbei bis hinunter zur Felsenburg Sloup (Besichtigung möglich). Weiter folgen wir der blauen Markierung, die um den Burgfelsen herumführt, dann über den Chotovice-Bach in den Zigeunergrund. Wir gehen noch weiter bis zur kleinen Zigeunerhöhle. Nach der Besichtigung kehren wir zur Brücke über den Bach zurück und folgen nun dem gelben lokalen Rundweg zur großen Zigeunerhöhle. Von dieser steigen wir dann zum Gasthaus Zu den sieben Zwergen hinauf. Wir folgen etwa 200 m der Landstraße Richtung Svojkov und Zákupy bis linker Hand die Waldbühne auftaucht. Dann durchqueren wir die Waldbühne und folgen jetzt der roten Markierung zurück zur Felsenburg. Diesmal wählen wir die blaue Markierung in umgekehrter Richtung und gehen nach rechts bis unter die Kirche. Wir steigen hier auf die Anhöhe des Schlossvorplatzes hinauf (im Schloss befindet sich heute ein Altersheim) und gehen zur Haltestelle des Busses, der uns nach Nový Bor zurückbringt.


Sehenswürdigkeiten an der Trasse:

Felsenburg Sloup – romantische Reste einer mittelalterlichen Festung, die in den bizarren Sandsteinturm hineingebaut wurde (318 m ü. M. und 33 m über dem Tal des Dobranov-Bachs.

Zigeunergrund – bewaldetes Seitental am linken Ufer des Dobranov-Bachs. In den Sandsteinfelsen der romantischen Schlucht gibt es viele Felsüberhänge und auch kleine Höhlen, sowohl natürliche als auch durch den Menschen erweiterte.

St. Katharinen Kirche – 1707 – 1719 erbaute dreischiffige Barockkirche. Vor der Kirche steht eine barocke Mariensäule.

Waldbühne – am Rande des Ortes im Wald an der Straße nach Svojkov und Zákupy in einer Felsszenerie erbaut. Noch nach dem zweiten Weltkrieg lange genutzt. Auf Grund von Desinteresse verfiel sie seit den sechziger Jahren des vorigen Jahrhunderts. Im Frühjahr 2004 begann die Gemeinde Sloup mit der schrittweisen Renovierung und im Sommer desselben Jahres fand die feierliche Neueröffnung statt.

 

 

Trasse Nr. 2

Von Prácheň nach Svor über Kytlice – 13,5 km

Prácheň (blaue Markierung) – Panská skála (Herrenhausfelsen) – Polevsko-Rücken – Polevsko 4 km (gelbe Markierung) – Kytlice 7 km – Svor 13,5 km

Beschreibung der Trasse:

Mit dem Bus von Nový Bor zur Haltestelle Prácheň Verkaufsstelle. Wir gehen Richtung Kamenický Šenov bis zur Kapelle. Von dort auf dem grünen Weg zum Herrenhausfelsen (Panská skála). Nach der Besichtigung kehren wir zur Bushaltestelle zurück. Wir folgen jetzt der blauen Markierung zum trigonometrischen Punkt Na hřebenu (Auf dem Kamm) und der Telekommunikationseinrichtung. Dann den Kamm entlang über Wiesen und streckenweise durch Wald zur Siedlung Klučky an der Kreuzung der Wanderwege (Kapelle). Auf dem gelb markierten Weg an der Kirche vorbei auf die Hochfläche der Polevsko-Anhöhe über der Skipiste (Skilift). Wir durchqueren den Wald anfangs auf gleicher Höhe und steigen dann hinunter zur Ansiedlung  Falknov und einer kleinen Asphaltstraße, der wir  dann bis zur Straße von Polevsko nach Kytlice folgen. (Auf dieser Straße abwärts könnten wir an der Kirche und einem Gasthaus vorbei zum Bahnhof gelangen.) Wir gehen die Straße hinauf bis zur Abzweigung, dann durch eine Siedlung von Wochenendhäusern auf den Kutschweg. Auf diesem fast der Höhenlinie folgenden Waldweg am Abhang des Kleinen Buchbergs (Malý Buk) gelangen wir zur Straße von Svor nach Kytlice und Polevsko. Auf dieser Straße gehen wir abwärts bis zu einer kleinen Kirche hinter dem Viadukt und biegen hier zum Bahnhof Svor ab. Der Zug bringt uns nach Nový Bor zurück.

 

Sehenswürdigkeiten an der Trasse:

Panská skála – ein nationales Naturdenkmal. Der Basalthügel vulkanischen Ursprungs (597m), der sich über das Hochplateau erhebt,  zeichnet sich durch säulenförmige Kristallisierung des Basalts aus. Die fünf- oder sechskantigen vertikalen Säulen sind bis 12 m hoch. Am Felsen ist ein kleiner See. Früher wurde hier ein Teil des Felsens abgetragen.

Polevsko – im Ort befindet sich die 1716 – 1718 errichtete und in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts umgebaute Dreifaltigkeitskirche. Den Bau leitete Peter Paul Columbani. Der einschiffige Barockbau hat einen prismenförmigen Turm und eine zwiebelförmige Kuppel. In den Wintermonaten verwandelt sich die Umgebung des Ortes in ein Skigelände für Abfahrtslauf mit Lift und Langlauf auf präparierten Loipen.

Kytlice – die hiesige Kirche des Hl. Antonius von Padua wurde von dem Baumeister J.V. Kosch 1777 – 1782 errichtet. Es ist eine einschiffige  Kirche mit einem prismenförmigen Turm. Nach dem zweiten Weltkrieg und der Abschiebung der ursprünglichen Bevölkerung wandelte sich der Ort in eine Siedlung von Wochenendhäuschen. Auch der bekannte Theater- und Filmschauspieler Miroslav Horníček hatte hier sein Haus.

 

Trasse Nr. 3

Von Nový Bor nach Nový Bor über Radvanec und Sloup – 14,5 km

 

Nový Bor Marktplatz náměstí Míru (grüne Wegmarkierung) – Waldfriedhof 1 km – Felsenaussicht 2 km – Půlnoční stráň  3,5 km – Havranní skály (Rabenfelsen) 4,5 km – Kreuz an der Wegegabelung 5,5 km – Maxov 7 km – Radvanec Fischteich und Freibad 8,5 km – Sloup Schloss 10 km – Sloup Burg 10,5 km – Nový Bor Marktplatz 14,5 km

 

Beschreibung der Trasse:

Vom Marktplatz in Nový Bor gehen wir auf dem grün gekennzeichneten Weg Richtung Waldfriedhof. Zum Friedhof selbst gelangen wir auf einem Fußweg, der direkt zum Eingang führt. Am entgegengesetzten Ende des Friedhofs befinden sich die Gräber von Teilnehmern der Rumburker Rebellion. Nach Passieren des hinteren Tors kommen wir zu der Hinrichtungsstelle. Nach deren Besichtigung kehren wir zur grünen Wegmarkierung zurück. Wir folgen diesem Weg zur Felsenaussicht (Blick u.a. auf die Umgebung des Berges Klíč). Dann steigen wir ins Tal hinab, wo an einer Wegkreuzung ein blau markierter Weg abzweigt. Über diesen würden wir zum Sattel des Klíč gelangen. Wir folgen jedoch weiter dem grünen Weg bis zum Abzweig zu den Rabenfelsen. Nach Besichtigung der Felsen gehen wir bis zur Weggabelung am Kreuz. Von hier aus folgen wir der blauen Markierung durch den Ort Radvanec bis zur Siedlung Maxov. Dann führt uns der Weg zum hinteren Ende des Fischteichs Radvanec und anschließend zum Eingangstor des Freibads. Durch den Ort Sloup gehen wir bis zur Kirche und dem Schloss (Altersheim). Nachdem wir uns die Umgebung der Kirche angesehen haben, gehen wir weiter zur Burg. Die Burg kann von Interessenten besichtigt werden. Der rot markierte Weg führt uns dann über die Gemeinde Janov und ein kleines Waldstück nach Nový Bor und zum Marktplatz zurück.

Sehenswürdigkeiten an der Trasse:

Waldfriedhof – der Friedhof wurde 1909 angelegt, wobei man stilvoll das natürliche Waldmilieu nutzte. Auf dem Friedhof befinden sich auch die Gräber von Teilnehmern der Rumburger Rebellion, die hinter dem Friedhof hingerichtet wurden.

Rabenfelsen – ein Sandsteinrücken mit sieben Felsen. Auf den mächtigsten und höchsten davon führen eingemeißelte Treppenstufen. Gegenwärtig wird die Renovierung des Aussichtpunktes, der durch ein Geländer gesichert ist, in Angriff genommen.

St. Katharinen Kirche – dreischiffige Barockkirche, 1707 – 1719 errichtet. Vor der Kirche steht eine barocke Mariensäule.

Burg Sloup – romantische Reste einer mittelalterlichen Festung, die in die 33m über das Tal des Dobranov-Bachs hinausragende Felsnadel aus Sandstein hineingebaut wurde (318 m ü. M.).

Trasse Nr. 4

Nový Bor – Gipfel des Klíč – Svor – 9 km

 

Nový Bor Markplatz náměstí Míru (rote Markierung) – Weggabelung auf dem Sattel des Klíč – Gipfel des Klíč und zurück – Svor Bahnhof 9 km

 

Beschreibung der Trasse:

Vom Marktplatz in Nový Bor starten wir auf dem roten Wanderweg durch den Stadtteil Arnultovice über einen leichten Anstieg neben der Kleingartenkolonie, am Forsthaus und einer Waldquelle vorbei gehen wir bis zur Weggabelung am Kamzičí studánka (Gemsenbrunnen) (4 km). Wir steigen parallel zum steinernen Meer der blauen Markierung folgend zum Sattel des Klíč (759 ü. M.) hinauf. Von dessen Gipfel sind bei guter Sicht der Ještěd (Jeschken), die Berge des Böhmischen Mittelgebirges und des Lausitzer Gebirges zu sehen. Bei sehr guter Fernsicht sieht man von hier aus auch das Riesengebirge. Vom Gipfel aus kehren wir zur Weggabelung am Sattel zurück und folgen dann dem roten Weg, der zunächst leicht und dann steil zur Straße nach Svor abfällt. Auf ihr gehen wir, schließlich der gelben Markierung folgend, zum Bahnhof in Svor. Der Höhenunterschied auf der Trasse beträgt 374 m.

Sehenswürdigkeiten an der Trasse:

Berg Klíč (Kleis) – alleinstehender markanter Klingsteinkegel (759 m ü. M.), der bei guten Sichtverhältnissen eine ausgezeichnete Rundsicht ermöglicht. Der Gipfelteil ist seit 1967 ein Naturreservat. Wärmeliebende Eichenarten und Eiszeitrelikte – z.B. Alpen-Aster, Felsenfarn (Woodsia ilvensis).

 

 

Trasse Nr. 5

Sloup – Záhořín-Kapelle (Sohr Kapelle) – Sloup – 8 km

Sloup Burg – Záhořín-Kapelle – Modlivý důl (Betgraben)– Slavíček – Sloup (8 km)

Beschreibung der Trasse:

Mit dem Bus oder dem Auto fahren wir vom Marktplatz in Nový Bor zur Haltestelle  Bukovany Sedm trpaslíků (Sieben Zwerge). Von hier aus wenden wir uns der Burg zu. Vom Parkplatz unter der Felsenburg Sloup aus gehen wir entlang der blauen und gelben Markierung durch den Ort und biegen dann auf dem gelben Weg ab. Der führt uns zunächst über Felder und Weiden, rechts ist ein Friedhof und über ihm eine kleine Felsengruppe zu sehen, durch Wald geht es dann zum Sattel mit der Záhořín-Kapelle. Dann steigen wir über den grünen Weg rechts hinauf bis zur Kreuzung mit einem rot markierten Weg, der uns dann nach links in den Betgraben hinab zur Pilgerkapelle führt (3 km). Danach kehren wir zur Wegkreuzung zurück und folgen nun dem roten Weg in Gegenrichtung um den Gipfel des Slavíček (535 m ü. M.) herum, wonach der Weg zunächst steil vom Gipfel abfällt und uns dann nach etwa 1,5 km auf ein Felsplateau mit Aussicht auf den Ort Sloup führt. Hier ist die ehemals „Na Stráži (Auf Wacht)“ genannte Baude. Von dieser steigen wir über den roten Weg an der Waldbühne vorbei zur Felsenburg hinab.

 

Sehenswürdigkeiten an der Trasse:

Burg Sloup – romantische Reste einer mittelalterlichen Festung, die in die 33 m über das Tal des Dobranov-Bachs hinaus ragende Felsnadel hineingebaut wurde (318 m ü. M.).

Záhořín-Kapelle – 1740 im bewaldeten Sattel zwischen Slavíček und Šišák anstelle einer barocken Säule errichtet und dem Hl. Franz von Assisi gewidmet.
Modlivý důl (Betgraben) – eine bizarre Schlucht mit mehreren Felstürmen, auf dem Weg hinunter sehen wir links den Strážce dolu (Wächter der Schlucht). Der ursprüngliche Name  Smolný důl (Pechgrund) erinnert an die Pechöfen, mit deren Hilfe Wagenschmiere erzeugt wurde. Anstelle des Wallfahrtsbildes, das sich hier schon seit 1704 befand, ließ Elisabeth Kinský Ende des 18. Jahrhunderts eine Kapelle in die Felswand hineinmeißeln, zu der der Bildhauer Anton Wagner aus Sloup 1836 ein neugotisches Eingangsportal schuf; die Kapelle wurde schließlich 1903 nach dem Vorbild der Lourdes-Grotte umgestaltet und zum Wallfahrtsort. Richtung Osten führen Treppen zum sog. Oratorium.

 

 

Trasse Nr. 6

Prácheň – Panská skála – Nový Bor – 14 km

Prácheň Laden – Panská skála – Česká skála - Slunečná – Skalice – Nový Bor 14 km

Beschreibung der Trasse:

Vom Busbahnhof in Nový Bor fahren wir zur Haltestelle Prácheň Verkaufsstelle. Wir überqueren die Landstraße und gehen auf dem blau markierten Weg zum geschützten Naturdenkmal Panská skála (Herrnhausfelsen) – wegen der senkrechten Basaltsäulen in Orgelpfeifenform auch als Basaltorgel bekannt. Unterhalb der Felsformation befindet sich ein künstlicher See, der im ehemaligen Steinbruch durch spätere Flutung entstand. An dieser Stelle wurden 1951 Szenen zum Film Die stolze Prinzessin gedreht. Nachdem wir uns die Felsformation angesehen haben, gehen wir entlang der gelben Markierung durch den Ort Prácheň zu einer Stelle, die Hl. Antonius genannt wird, wo ein Weg zur Česká skála (Tschechischer Felsen) abzweigt. Der Felsen bietet uns eine Aussicht in das Tal mit Nový Bor, zum Klíč, Hvozd (Hochwald) und weiteren Bergen der Umgebung sowie nach Skalice, Okrouhlá und Česká Lípa. Wir kehren dann zum gelben Weg zurück und gehen auf ihm durch den Wald bis zur Landstraße von Kamenický Šenov nach Slunečná. Auf dieser (nicht markiert)  gehen wir zur Gemeinde Slunečná hinunter. Wir kommen an der Kirche Mariä Himmelfahrt vorbei, wo sich eine bekannte Pfarrwiese befindet, auf der Ende März, Anfang April der geschützte weiße Frühlings-Krokus (Crocus albiflorus) blüht. Die Pfarrwiese wurde deshalb zum geschützten Naturreservat erklärt. An einer Gaststätte vorbei kommen wir zur Kreuzung. Dort folgen wir der blauen Wegmarkierung auf der Straße nach Skalice. Dort, wo die blaue Markierung von der Straße abzweigt, folgen wir der nun unmarkierten Straße weiter Richtung  Bahnhof Skalice, von wo aus wir entweder mit dem Zug nach Nový Bor fahren oder den Rest der Strecke weiter zu Fuß zurückzulegen.

 

Sehenswürdigkeiten an der Trasse:

Panská skála – ein nationales Naturdenkmal. Der Basalthügel vulkanischen Ursprungs (597m), der sich über das Bergplateau erhebt,  zeichnet sich durch die säulenförmige Kristallisierung des Basalts aus. Die fünf- oder sechskantigen vertikalen Säulen sind bis 12 m hoch. Am Felsen ist ein kleiner See. Früher wurde hier ein Teil des Felsens abgetragen. Die Stadt Kamenický Šenov hat neben der Straße einen Parkplatz mit touristischer Infrastruktur für die Besucher errichtet.

Skalní vrch (Felsberg)– ein Basalberg (484 m) über dem Ort Skalice. Er entstand dadurch, dass Lava die Sandsteinschicht durchbrach. Am Nordhang wurden weitläufige Räume ausgehöhlt. Das Labyrinth aus 5-8 m hohen Sälen ist von zwei niedrigen Eingängen aus erreichbar. Die Räume dienen heute Fledermäusen als Winterquartier. Wir empfehlen einen eventuellen Besuch mit dem Museum in Česká Lípa abzusprechen.

 

LAUSITZER GEBIRGE
Das Lausitzer Gebirge ist ein kleiner Gebirgszug, der an der Grenze zu Deutschland etwa in der Mitte zwischen Děčín und Liberec liegt. Ein kleiner Teil ragt nach Deutschland hinein, wo er Zittauer Gebirge genannt wird. Er ist nur rund 15 km lang und am breitesten im Westen mit etwa 12 km. Ein rüstiger Wanderer kann ihn also problemlos, ungeachtet des anspruchsvollen bergigen Geländes, an einem Tag durchqueren. Es wäre jedoch schade zu eilen, denn auf dem relativ kleinen Gebiet konzentrieren sich viele Attraktionen von ungewöhnlicher Schönheit: Berge von deren Gipfeln sich märchenhafte Aussichten auftun, tiefe Laub- und Nadelwälder, Sandstein- und Basaltfelsen, wobei letztere vielerorts eine beachtenswerte säulenförmige Kristallstruktur aufweisen, tief eingeschnittene Flusstäler, kleine Bäche mit steinigem Bett, Kaskaden und malerischen Wasserfällen, weite duftende Wiesen mit seltenen Blumen usw. Der zentrale gebirgige Teil ist sehr dünn besiedelt, in den sich im Tal oder an die Hänge duckenden Städtchen und Dörfern blieben trotz der Eingriffe nach dem 2. Weltkrieg wertvolle Ensembles von Block- und Fachwerkhäusern erhalten, die oft als Wochenendhäuschen liebevoll gepflegt werden. Dazu Kirchen und Kapellen, interessante technische Denkmäler, Ruinen von in den felsigen Untergrund gebauten Burgen, aber auch gut erhaltene Burgen und Schlösser. Die größeren Städte (Hrádek nad Nisou, Jablonné v Podještědí, Nový Bor, Kamenický Šenov, Česká Kamenice, Krásná Lípa) befinden sich allesamt am Rande des beschriebenen Gebiets. Hier führen auch alle vielbefahrenen Verkehrswege entlang, wodurch die Ruhe und relative Ungestörtheit des eigentlichen bergigen Gebietes weitgehend bewahrt bleibt. Die Gegend ist besonders für alle Arten aktiver Bewegung und Erkenntnissuche geeignet – Fußwanderungen, Radwandern, motorisierte Touristik und den Skilauf.
Der höchste Berg des Lausitzer Gebirges ist die Lausche (Luž, 793 m ü. M.), an der deutsch-tschechischen Grenze oberhalb von Horní Světlá gelegen. Zu den weiteren bedeutenden Erhebungen gehören Pěnkavčí vrch (Finkenkoppe, 792 m ü. M.), Jedlová (Tannenberg, 774 m), Klíč (Kleis, 760 m), Hvozd (Hochwald, 750 m) a Studenec (Kaltenberg, 736 m).
Interessant ist die geologische Struktur. Sedimente der Oberkreide (quaderförmige kaolin- und tonhaltige Sandsteine, weniger häufig Mergel und Ton) wurden an vielen Stellen von tertiären Neovulkaniten (Phonolith, Trachyt, Basalt) durchbrochen. Entlang der Lausitzer Verwerfung wurden vereinzelt  Basalkonglomerate von Kreiden aus Cenoman und Jura an die Oberfläche gebracht. Ein kleiner Teil des Nordrandes hinter der Lausitzer Verwerfung besteht aus Rumburker Granit und vereinzelt Kristallinikum. Das Lausitzer Gebirge ist jedoch nicht reich an Bodenschätzen. In der Vergangenheit wurde hier an vielen Stellen in geringem Umfang Eisenerz geringer Qualität gefördert, in der Umgebung von Jiřetín am Tannenberg wurden schwache Adern mit Kupfersulfid, Blei und Zink mit Silberbeimischungen abgebaut.
Dank reichlicher Niederschläge verfügt das Lausitzer Gebirge über viel Wasser; dennoch gibt es in der Region keine größeren Flüsse, hier entspringt nur eine Anzahl kleinerer Wasserläufe. Unter hydrographischem Aspekt sind das Flüsschen Kamenice und die zahlreichen Zuflüsse der Ploučnice wie Sporka, Svitava, Boberský oder Heřmanický Bach am wichtigsten. Das Lausitzer Gebirge ist eine Wasserscheide zwischen Nord- und Ostsee und zugleich auch eine markante Wetterscheide. Oft bestehen erhebliche Unterschiede zwischen dem Wetter an den Nordhängen, die sich zu der Hügellandschaft bei Šluknov und dem Zittauer Kessel hin öffnen, und den Südhängen mit dem Teil des Lausitzer Gebirges im Gebiet Česká Lípa.
Die Flora des Lausitzer Gebirges wird entscheidend durch Wälder geprägt, die bislang mehr als die Hälfte des Gebietes bedecken. Im Mittelalter befand sich hier ein undurchdringlicher Grenzwald, wo Buchen, oft in Kombination mit Tannen, dominierten. Die rasante Entwicklung der Produktion, besonders der Glaserzeugung, bewirkte, dass die ursprünglichen Wälder fast völlig vernichtet und allmählich durch Fichten- bzw. Kiefernmonokulturen ersetzt wurden. Heute wachsen hier außer Fichten und Kiefern vor allem Rotbuche, Berg-Ahorn und Gemeine Esche, in geringerem Maße Winterlinde oder Bergulme. Ein botanisch interessantes Milieu stellen vor allem die blütenreichen Buchenwälder dar. So kommen z.B. an den felsigen Hängen des Klíč seltene Pflanzenarten vor.
In der Fauna des Lausitzer Gebirges überwiegen die Waldbewohner. Hier leben beachtliche Herden von Hirsch- und Rehwild, Schwarzwild, Mufflons und als Besonderheit Gämsen, die einst aus den Alpen eingeführt wurden und sich besonders in der Umgebung des Studenec (Kaltenbergs) vorzüglich akklimatisiert haben. In den Sandsteinfelsen nisten zuweilen Uhu und Kolkrabe, auch der weltweit bedrohte Wachtelkönig und der schwarze Storch wurden beobachtet. In Höhlen und alten Stollen überwintern verschiedene Fledermausarten. Hier leben auch seltene Schmetterlingsarten, in den Gewässern kommen Forellen, Äsche, Schleie, Hecht und Lachs vor.
Den Schutz der Natur sichert das Landschaftsschutzgebiet Lausitzer Gebirge, das 1976 auf einer Fläche von 270 km2 ausgerufen wurde. Dieses Schutzgebiet liegt zwischen dem Schluckenauer und dem Friedländer Zipfel. Der Westteil gehört zum Bezirk Ústí, der Ostteil zum Bezirk Liberec. In seiner Nachbarschaft befinden sich weitere großflächige Schutzgebiete – der Nationalpark Böhmische Schweiz und die Landschaftsschutzgebiete Böhmisches Mittelgebirge und Elbsandsteingebirge.
Im Landschaftsschutzgebiet Lausitzer Gebirge gibt es zudem 16 kleinflächige Schutzgebiete und 19 Baumdenkmäler. Aufgabe des Schutzgebiets ist die Bewahrung aller Werte der Landschaft, ihres Aussehens und der typischen Merkmale sowie der natürlichen Ressourcen und die Schaffung eines ausgewogenen Lebensraums. Zur genaueren Definition der Art des Naturschutzes wurden vier abgestufte Schutzzonen geschaffen. Die Zone I hat die strengsten Auflagen. Zone IV besteht überwiegend in den bebauten Teilen der Ortschaften und regelt das Bauen und die Entwicklung der Gemeinden.
Tipps für den Winterurlaub

Skigebiet Polevsko
Das Skigebiet in Polevsko liegt in einer Meereshöhe von 550 m zwischen dem Medvědí vrch (Bärenberg) und dem Polevský vrch. Ein 400 m langer Skilift vom Typ Poma bringt die Skiläufer ans obere Ende zweier Abfahrtspisten – der 450m blauen (touristischen) Piste und der  400m langen roten (Wettkampf-) Piste, die beide ab 16 Uhr voll ausgeleuchtet sind. Auf dem Gelände befindet sich auch ein Seilschlepper für kleine Kinder. Die Skiläufer haben ein WC zur Verfügung.
Kontakte: Tel: 00420 487 727 646, Kasse: 00420 773 170 876
E-mail: arealpolevsko@seznam.cz, www.arealpolevsko.cz
Betriebszeiten: ganzwöchig, Mo-Fr 12-19 Uhr, Sa-So 9-16 Uhr. In den Ferien 9-19 Uhr
Zahl der Lifte: 1+1 Kinderlift
Zahl der Pisten: 2+1 Kinderpiste
Länge der Pisten: blaue 450m, rote 400m, für Kinder 150m
Dienstleistungen: künstliche Beschneiung, Abendbetrieb (ohne Wochenende), Langlaufloipen in der Umgebung, Skischule täglich von 9:30 bis 12:30 (Ski und Snowboard), unbewachter Parkplatz in der Nähe der Pisten
SKI Polevsko – Sportgruppe für Skilanglauf     
Auf der Webseite www.skipolevsko.estranky.cz kann man alle Informationen über die Loipen und die aktuelle Schneesituation finden.
Kontakt: SKI Polevsko, Polevsko 152, 471 16,
Tel: 00420 487 725 444
e-mail: ski.polevsko@E-mail.cz
SKI KLUB Prácheň
Lage und Anfahrt: Der Skiklub Prácheň befindet sich unweit von Kamenický Šenov, an der Grenze zwischen Lausitzer Gebirge und Böhmischem Mittelgebirge
Betriebszeit: XI.-I. Sa,So 9-16; II. Sa,So 9-16:30; III. Sa,So 9-17
Ausstattung und Dienstleistungen: Das Skigebiet verfügt über drei Abfahrtspisten verschiedenen Schwierigkeitsgrades und einen klassischen Poma-Lift. Der Parkplatz befindet sich neben der Raststätte U KONĚ an der Landstraße.
www.skiklub-prachen.cz

SKIGEBIET LUŽ, HORNÍ SVĚTLÁ
Kontakt:
Tel.: 00420 775 111 332, 00420 723 642 715
www.skiluz.com
Betriebszeit: ganzwöchig, 9-17 Uhr, abends täglich bis 19 Uhr, Freitag und am Wochenende bei genügend Besuchern bis 21 Uhr
Zahl der Lifte: 2
Länge der Lifts: 650 m und 550 m, Schwierigkeit blau bis rot, Höhenunterschied 100 und 92 m
Dienstleistungen: Imbiss, Beleuchtung und Abendbetrieb, Snowpark 300 m, Möglichkeit zum Schlittenfahren außerhalb der Pisten, unbewachter Parkplatz für 80 Autos, Möglichkeit Snowboarding zu lernen
SKILIFTE JEDLOVÁ UND MEZIČKY
Kontakt: Tel.: 00420 412 379 336 Infozentrum
www.jiretin.cz, www.sluknovsko.cz
Betriebszeit: Jedlová 9-16 Uhr. oder 9-17 hod. solange es hell ist, Mezičky abendliches Skilaufen am Freitag und Sonnabend bis 20 Uhr
Zahl der Lifts: 2
Länge der Pisten: Jedlová 1400 m, Mezičky 850 m
Dienstleistungen: Imbiss, 5 km Langlaufloipen in der Umgebung, Parkplatz in der Nähe der Beleuchtung und Abendskilauf in Mezičky, Ski- und Snowboardverleih in der Baude Slovan
SKIGEBIET Horní Podluží
Kontakt:
Tel: 00420 412 379 181 Gemeindeamt
www.ceskehory.cz/hornipodluzi, www.hornipodluzi.cz
Betriebszeit: ganzwöchig, Mo-Fr 10-20 Uhr, Sa-So 9-21 Uhr, je nach Bedarf
Zahl der Lifte: 1
Länge der Piste: 600m
Dienstleistungen: Beleuchtung, Imbiss, künstliche Beschneiung, Parkplatz

SKILAUFTRASSEN UND LOIPEN IN DER UMGEBUNG NOVÝ BORS
Beliebt sind die Langlaufspuren um Chřibská und Horní Světlá, besonders Richtung Jedlová und Horní Podluží. Populär ist auch die Strecke von Jedlová nach Svor. Oberhalb von Krompach führt in Richtung Valy eine Rundstrecke um den Berg Plešivec, die zum Teil auf der Grenzlinie zu Deutschland verläuft.
Entlang der Grenze zu Deutschland, in einigen Abschnitten sogar rein auf deutscher Seite führt die Langlaufmagistrale Zittauer Gebirge, die die Gegend um Varnsdorf mit der bei Hrádek nad Nisou verbindet. Mit der Magistrale verbunden sind zudem drei lokale Loipen in der Nähe der deutschen Ortschaften Waltersdorf, Jonsdorf und Lückendorf. Als Startpunkt auf tschechischer Seite können der Parkplatz an der Baude Luž in Horní Světlá (etwa 700 m ü. M.) oder die Touristenübergänge Krompach oder Kammloch empfohlen werden.

KONTAKTE UND AKTUELLE INFORMATIONEN ÜBER DIE SCHNEELAGE
Touristeninformation Jiřetín pod Jedlovou - Tel.: 412 379 336
Obecní úřad (Gemeindeamt) Horní Podluží - Tel.: 412 379 181
Skigebiet Luž - Tel.: 775 111 332
Schneetelefon Deutschland
- Lückendorf - Tel.: 035844 73311
- Jonsdorf - Tel.: 035844 70616
- Waltersdorf - Tel.: 035841 35745

www.ceskehory.cz
www.luzicke-hory.cz
www.skiluz.com
www.jiretin.cz
www.sluknovsko.cz
www.zittauergebirge-info.de
www.hornipodluzi.cz


VERLEIH VON SKIERN UND SNOWBOARDS
H+H - Moskevská, 471 01 Česká Lípa, Tel.: 487 854 013
DDM Smetanka - Smetanova ul. 387, 473 01 Nový Bor, Tel.: 487 727 048
Ramisch Richard - Slovanka 203, Cvikov, Tel.: 777 83 24 24, www.lyzecvikov.cz
Chata Slovan - Pozhled 19, Jiřetín pod Jedlovou, Tel.: 412 379 207
Jonsdorf - Herr Donath, Zittauer Str. 46, Tel.: 035844 70171
Waltersdorf - Rübezahlbaude, Hauptstr. 165, Tel.: 035841 3390

Tipps für den Sommerurlaub
CAMPING

Freibad Sloup
-         Adresse: Cvikovská ulice, Sloup v Čechách 471 51
-         Tel.: 487 753 520, Ing. Milan Rejlek 604 316 309
-         E-mail: koupaliste.sloup@volny.cz
-         http://www.obecsloupvcechach.cz/koupaliste-ubytovani.htm

Bungalow mieten
-         Adresse: Lesní ulice, Sloup v Čechách 471 51
-         Tel.: Jana Pejčinovičová 608 330 741
-         E-mail: jana.pejcinovicova@seznam.cz
-         http://www.obecsloupvcechach.cz/chatka-pronajem-ubytovani.htm

Erholungszentrum Doly Bílina
-         Adresse: Cvikovská 180, Sloup v Čechách 471 51
-         Tel.: Miroslav Rojek 487 753 554
-         E-mail: info@dolybilina.cz
-         http://www.dolybilina.cz/index.htm

Erholungszentrum Jiskřička
-         Adresse: Luční 239, Sloup v Čechách 471 51
-         Tel.: 487 753 292, 602 107 703
-         E-mail: jiskra@clnet.cz
-         http://www.jiskricka.borovice.cz/


Erholungszentrum Star Line Svor
Firmensitz und Büro:
Hloubětínská 374/10,
Praha 9, 198 00
E-mail: ck.starline@seznam.cz
Telefon: 00420 777 302 500
Kontaktperson: Zora Houšková
www.starline.cz


Erholungszentrum Oáza
-         Adresse: Lomená 45, Sloup v Čechách 471 51
-         Tel.: 487 722 210, František Šupina 777 827 900
-         E-mail: rs-oaza@seznam.cz
-         http://www.sweb.cz/rs-oaza

Erholungszentrum Stap
-         Adresse: RS Stap, Sloup v Čechách 471 51
-         Tel.: 487 753 578, Herr Šedivý 721 302 314
-         http://www.nasehory.cz/luzickehory/rsstap

Touristenherberge Sportklub Jiskra Nový Bor
-         Adresse: Sloup v Čechách 62/282, 471 51
-         Tel.: 487 753 582
-         www.luzicke-hory.cz


Andere Campingplätze und Erholungszentren
Rekreační areál (Erholungseinrichtung) Slunce Žandov
-         Adresse: Volfartická ulice, Žandov 471 07
-        Tel.: 321 713 257
-         http://www.zandov.eu/
Autokemp Na Koupališti (Campingplatz Im Freibad)
-         Adresse: Markvartice 22, Jablonné v Podještědí 471 25
-         Tel.: 487 762 343, 487 762 303
Autokemp Česká brána (Campingplatz Böhmische Pforte)
-         Adresse: Stará Oleška, Markvartice u Děčína 40742
-         Tel.: 412 555 094
Öffentlicher Zeltplatz und Badestelle
-         Adresse: Jetřichovice, Kreis Děčín 40716
-         Tel.: 412 555 037
Autokemp a koupaliště (Campingplatz und Freibad) Rumburk
-         Adresse: Lesní 1302, Rumburk 40801
-         Tel.: 412 332 238
Autokemp Kristýna Jiránek
-         Adresse: Žitavská 709, Hrádek n.Nisou 46334
-         Tel.: 482 723 469, 777 809 450, Herr Jiránek 777 106 709
-         http://www.kempkristyna.cz/
Rekreační areál (Erholungseinrichtung) Kristýna
-         Adresse: Žitavská 733, Hrádek n.Nisou 46334
-         Tel.: 482 757 755, Fr. Fejksová 603 563 315, Fr. Matoušková 603 502 953
-         www.hradek.cz



RADSPORT im Gebiet um Nový Bor
Zurzeit verlaufen durch das Gebiet um Nový Bor 170 km markierte Wanderwege und mehr als 150 km ausgewiesene Radwege. Die Wege knüpfen an entsprechende Wege sowohl im benachbarten Deutschland an, wozu drei Grenzübergänge für Touristen dienen, als auch an die touristisch interessanten Gebiete, wie die Böhmische Schweiz, das Vorland des Isergebirges und des Ještěd-Kamms, die Gegend um den Mácha-See und die um Kokořín.


SPORT UND VERGNÜGEN IN NOVÝ BOR UND UMGEBUNG

SQUASH RELAX
- Žižkova 354, 47301 Nový Bor
- Tel. 487 725 149
- www.squashrelax.cz
- Squash, Fitness, Solarium, Sauna, Whirlpool, Massagen
- geöffnet: Mo-Do u. So 15.00-24.00,    Fr u. Sa 15.00-02.00 

BOWLING City
- Žižkova 843, 47301 Nový Bor
- Tel. Festnetz 487 710 205  Handy 602 350 370
- www.squashrelax.cz, E-mail: radek.kotlik@worldonline.cz
- geöffnet: Mo-Do u. So  15.00 -24.00,   Fr u. Sa 15.00-02.00

RANCH MALEVIL
- Heřmanice v Lužických horách
- Tel. 487 762 760
- www.malevil.cz
- Tennis, Bowling, Beach-Volleyball, Fahrradverleih, Schwimmbecken, Squash, Massagen, Billard

PENSION ČESKÁ HOSPODA
- Heřmanice v Podještědí
- Tel.487 762 299
- www.ceska-hospoda.cz
- Bowling, Tennis

PENSION KAMZÍK
- Studený, Česká Kamenice
- Tel. 412 582 444, 602 459 645
- www.penzionkamzik.cz
- Tennis, Sauna, Massagen, Fahrradverleih, Schwimmbecken

Kemp (Campingplatz) Kristýna
- Žitavská 733, Hrádek nad Nisou
- Tel. 482 757 755, 603 502 953
- http://www.hradek.cz/kristyna/ver_cz/index.asp
- Baden, Angeln, Tennis, Tischtennis, Reiten, Pétanque, Wassersport, Volleyball, Spielplatz, Wandern, Fahrradtourismus, Ausleihe von Sportgeräten

Kanuausflüge auf dem Fluss Iser
- der Start ist in Malá Skála, die Fahrt endet in Dolánky bei Turnov – Länge des Abschnitts: 8 km, Dauer: 2,5 Sunden bequemes Paddeln.
- Vormittagsausflug um 10:30 oder Nachmittagsausflug um 14:30
- Juli und August - täglich, im Juni nur an bestimmten Tagen, für größere Gruppen kann im Voraus ein individuelles Programm vereinbart werden
- Erwachsene - 375 CZK, Kinder bis 14 Jahre - 275 CZK (der Preis umfasst einen Platz im zweisitzigen Kanu, Paddel, Schwimmweste, wasserdichter Beutel, Neoprenschuhe, Begleitung durch einen Instrukteur, Rückfahrkarte für den Zug)
- Tel. 603 962 234, E-mail: tykalz@tiscali.cz



FARMEN UND REITSTÄLLE

Farm Polevsko
-         Adresse: Polevsko Nr. 161
-         Tel.: Herr Romanovský 487 723 473 (Besichtigung nach tel. Vereinbarung)
Zucht von Dam- und Hirschwild
-         zwischen Slunečná und Skalice bei Česká Lípa
-         Gehege, wo bis zu 30 Tiere zu sehen sind
Ziegenfarm Žofín
-         Adresse: Žofín 6, Horní Podluží 407 57
-         Tel.: Alena Dvořáková 412 379 454, 607 831 542
-         www.kozy-zofin.wz.cz
Ranch Malevil
-         Adresse: Heřmanice u Jablonného v Podještědí Nr. 280, 471 25
-         Tel.: 487 752 760, 487 762 761
-         http://www.malevil.cz
Reitklub Sloup v Čechách
-         Adresse: V Luhách 260, Sloup v Čechách 471 52
-         Tel.: 487 753 114 (Reiten nach tel. Vereinbarung)
Reitklub Rival Skalice
-         Adresse: Skalice u České Lípy 32, 471 17 Skalice u České Lípy
-         Tel.: Jana Jelenová 602 102 928
Reitklub Skalice
-         Adresse: Skalice, 471 17 Skalice u České Lípy
-         Tel.: Miroslava Mikšová 604 238 724
Reitklub Česká Lípa
-         Adresse: U Kola 1247, Česká Lípa 470 01
-         Tel.: Naděžda Plechová 777 295 116
-         http://home.tiscali.cz/lenkako/
KWJ Falada Česká Lípa
-         Adresse: Dolní ulice 28, Česká Lípa – Lada
-         Tel.: 487 521 547, 604 653 482
-         http://sweb.cz/koujos/
Reitklub Cheval Centrum Servis Zákupy
-         Tel.: 487 857 117 Herr Chýle


FREIBÄDER IN NOVÝ BOR UND UMGEBUNG
Freibad Nový Bor
-         Tel.: 487 725 420
-         Betreiber TJ Jiskra Nový Bor
Freibad Sloup v Čechách
-         Tel.: 487 753 520
-         www.obecsloupvcechach.cz
Freibad Kytlice
-         Naturbadestelle (Waldsee)
Freibad Zákupy
-         Tel.: 605 857 788 Herr Jan Špindler
-         http://www.koupalistezakupy.cz